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Sydney. Love from the first sight.

Australien also. Gut, Sydney. Viel zu früh morgens für meinen persönlichen Geschmack lande ich in Downunder, in Sydney, gleich neben den Kängurus. Hingegen der verstörenden Aussage des netten deutschen Check-In-Beamten  klappt das mit der Einreise schnell, unkompliziert und äußerst freundlich. Zack, rein in den Zug, zack in der Stadt. Um halb neun erreiche ich das Hostel, der Tag liegt vor mir.

Aus einem nicht erfindlichen Grund bin ich sofort zu Hause, bin begeistert, freudig aufgeregt wie beim ersten Date. Ich schweife also los, natürlich Richtung Hafen, mit dem tollen kostenlosen Sydney Guide unterm Arm, immer geradeaus, straight on. Ein 30 minütiger Marsch wurde mir angekündigt, wie ich mich kenne werden es einige mehr, da ich sicherlich vieles zu bestaunen und fotografieren habe. Vom Bahnhof geht es durch die Ausläufer von Chinatown –verhungern werden wir also schonmal nicht- weiter Richtung Hafen, durch eine Mischung aus britischem Kolonialstil und moderner Großstadt. Entlang einer wild befahrenen Straße –schonwieder mit dem lustigen Linksverkehr- die doch von einer Allee grüner Bäume gesäumt ist. Die Sonne scheint, der Himmel ist blau, ein angenehmer Wind geht, der die Nase auf die genau richtige Temperatur herunterkühlt.

Nach einem völlig zeitlosen Marsch, denn die Uhr habe ich ja abgelegt und gegen das Leben eingetauscht, öffnet sich am Ende der Straße der Blick und man kann den Hafen schon erkennen. Durch die U-Bahn-Brücke hindurch, durch den kleinen Park mit den Bäumen und ihren flatternden Blätter in der Brise, tut sich der Anblick gleich beider Wahrzeichen der Stadt auf: die Oper und die Harbour Bridge. Zu meiner Rechten die einzigartige Architektur der weisen Hütchen des Opernhauses, zu meiner Linken der massive und doch ehrwürdige Stahl der Brücke. Eingebettet in ein fröhliches Treiben der Menschen und Boote, des bunten Mixes der Bewohner und des Schiffsverkehrs. Die Promenade ist belebt, nicht überlaufen, wuselig, aber nicht gehetzt, einfach so am Leben, zum Verweilen einladend. Ergo: noch mehr Bilder, noch mehr Fotos, eine Kulisse die man einfach einfrieren möchte, in Stein meißeln, schlicht festhalten, für immer verweilen.

Ich schlendere mich durch, bis in die Rocks, ein kleines feines Viertel direkt am Hafen, errichtet von den Briten bei ihrer Ankunft in Sydney. Mit dem Charme der Kolonialzeit und einem Touch Fischerdorf lädt es heute zu einem Straßenmarkt ein – perfekt. Handgemachtes und Abgefahrenes, Schmuck und Taschen, Maiskolben und Manschettenknöpfe, Kleider und Kleinigkeiten. Dazwischen viele, überwiegend festinstallierte Futter-Shops mit tollen frischen Produkten, verarbeitet zu Sandwiches, Falaffeln, Salaten und einem Bayerischen Löwenbräu Haus…so viel Touri darf also doch sein. Wichtig und nicht zu vergessen: die alten Pasty Shops, aus denen es nicht nur herrlich nach Teig und Butter duftet, die auch unfassbar leckere Pasteten mit allem möglichen und unmöglichen, immer aber unglaublich leckerem Inhalt servieren. Ich entscheide mich ohne weitere Ahnung für Australien Sausage. Der Teig perfekt knusprig und buttrig, die Füllung herrlich herzhaft, keine Wurst, mehr eine cremige Masse aus Wurst, Gewürzen und dem gewissen Etwas. Diese kleine Sünde genieße ich mit Blick auf den Hafen und die gegenüberliegenden Häuser, die traditionellen Fähren und die neidischen Möwen. So ist es also, wenn beim ersten Date alles glatt läuft…ich freue mich auf die nächsten Tage, auf meine kommenden Dates mit dieser Stadt…

 

  

  

 

 

 

 

 

 

 

21.2.16 00:26
 


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