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Eat. Pray. Love. vs. Eat. Drink. Sleep.

Meine Uhr habe ich schon seit längerem abgelegt. In KL war sie einfach unpraktisch, jetzt brauche ich sie nicht mehr. Man chillt eh so in den Tag hinein, ohne Verpflichtung, ohne Stress, es ist sowieso fast alles 24h möglich. Auch die Hostelküche hat nachts um 3h noch offen, falls man nach dem Feiern doch noch ein Hüngerchen hat, geht immer noch eine Portion gebratener Reis mit Satey-Spießen…

…da ist man fast aufgeregt, wenn man wegen eines „Vorfalls“ aus dem 8er Zimmer höflich ins 20er Zimmer umquartiert wird. Was man am Ende des Tages dankend annimmt, denn das alte Zimmer gleicht einer Chemiefabrik, ohne Schutzmaske nicht länger als 2min betretbar. Kurzum: Vernichtung von Bettungetüm. Mehr wollen wir auch garnicht wissen, Kimmie und ich schmeißen unsere Sachen in den Rucksack und treten gerne die Flucht nach vorne an.

…und man möchte doch nur ein bisschen Schlaf nachholen am Strand. Doch das sehr verkaufstüchtige Völkchen dieser Insel sieht das gemeinhin anders. Schon beim Betreten des Strandes muss man die erste Hürde der Getränkeverkäufer überwinden, die einem, egal ob man schon ein Bier in der Hand hat oder nicht, mindestens noch ein zweites verkaufen wollen. Danach gilt es die Strandliegenvermieter abzuwimmeln, die einen gut und gerne bis zu seinem beschaulichen ausgeguckten Plätzchen verfolgen. Liegt man erstmal, glaubt man nur fälschlicherweise, dass man das Schlimmste schon überstanden hätte. Denn jetzt kommen Surflehrer, die Hutverkäufer, die Tanten mit dem Schmuck, den Tüchern etc. Am besten schlafend stellen oder wirklich schlafen, das schützt. Manchmal hilft auch lesen und mit der Hand fuchteln. Ansonsten lässt es sich hier ganz gut aushalten. Auf dem Heimweg gibt es dann immer noch ein schönes westliches Eis von DQ mit Oreo!

 


...schließlich lernt man auf solchen Reisen auch immer mal wieder die Vorzüge des eigenen Landes kennen. Natürlich auch die der anderen, doch es gibt Situationen, in denen ist man eigentlich ganz froh, dort herzukommen, wo man denn so herkommt…eines nächtlichen Streifzuges durch die Bars, Kneipen und Clubs mit Kimmi und jetzt auch ihrem Kumpel Ruben, mehr oder weniger bereits auf den Nachhauseweg, treffen wir auf der anderen Straßenseite auf den Beginn einer wunderbaren – nicht Freundschaft, aber Schlägerei. Erstens möchte ich dazu sagen: Der Mensch ist definitiv ein Primat! Und zweitens: Da gehen also so ein paar besoffene Westliche aufeinander los und prügeln aufeinander ein was geht. Soweit, so gut. Die Polizei ist auch schnell vor Ort, gleich mit der Automatischen im Anschlag. Soweit nicht schlecht. Doch wenn jetzt einer glaubt, dass die auch nur einen Finger krumm machen, auch nur den leisesten Anstand machen würden die Situation zu entschärfen, irrt bei Weitem! Das einzige was die Herrschaften machen, ist die tobende Menge in Schach zu halten, sodass ja keinem die Sicht auf das Event versperrt bleibt. Irgendwelche Dazugehörigen kriegen die zwei Primaten dann doch noch auseinander und schaffen sie davon. Ein Mädel vom Club kommt mit einem Besen raus und wischt routiniert das Blut vom Bordstein in die Rinne. Wie gut, dass es davor geregnet hatte, so geht es viel leichter…

 

P.S.:  Unerhörtes und Bemerkenswertes von und mit dem Maulwurf Part VII

Liebe Leser,

ich möchte mich heute hier nur ganz kurz einschalten, zum Thema Regional vs. Original. Steht fast dasselbe drauf, ist angeblich dasselbe drin, kostet nur im Original 4mal so viel wie der regionale Fake. Laut Reisebegleitung ist der Geschmack gleich ekelig – nach dem Kosten hat sie sehr lange, sehr schnell und äußerst hibbelig darüber gesprochen! Ich glaube ihr mal…

 

15.2.16 01:35
 


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